Ein Bewerbungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch über eine Zeitarbeitsfirma

Ich hatte also am 17.10.2017 ein Vorstellungsgespräch. Es war nicht nur nach einiger Zeit das erste Gespräch, es war auch besonders. Die Firma, bei der ich mich dort beworben habe, stellt seine Mitarbeiter über eine Zeitarbeitsfirma ein. Ich weiß, was man jetzt eventuell denkt: Zeitarbeit? In der Medienbranche? Die nutzen einen doch nur aus.
Ich dachte auch erst so, habe aber meine Vorurteile beiseitegeschoben und mich beworben. Was mir als erstes positiv auffiel: Sie meldeten sich schnell. Wie oft wartet man Wochen auf eine Antwort der Firmen, bei denen man sich beworben hat? Hier ging es recht zügig. Ein Telefoninterview wurde vereinbart, um einige Fragen zu klären; ein weiteres Gespräch, um mich noch mal über den weiteren Ablauf zu informieren. Ein Bewerber-Profil wurde erstellt und der Firma vorgelegt, in der ich dann arbeiten würde.
Dann kam der Anruf mit der Einladung zum Gespräch, und mit der Bestätigungsmail für dieses Gespräch erfuhr ich auch endlich, für wen ich da arbeiten würde. Nun konnte ich mich ein wenig vorbereiten. Netterweise hatte mir meine Ansprechpartnerin bei der Zeitarbeitsfirma den Tipp gegeben, mich auf jeden Fall auf drei Fragen vorzubereiten:

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Wie ist Ihre Lebensplanung in den nächsten 5 Jahren?
Wie sieht für Sie der perfekte Arbeitsplatz aus?

Eigentlich Standardfragen. Aber ich dachte, wenn ich schon darauf hingewiesen werde, überlege ich mir vernünftige Antworten. Immerhin sind es nicht ohne Grund Standardfragen, und ich will den Leuten ja nicht unterschwellig etwas mitteilen, was ich so nicht meine. Also machte ich mich bei Google schlau, wie man die Antworten am besten formuliert und was man lieber nicht erwähnen sollte.
Vor allem die Freizeit-Frage beschäftigte mich, weil zwei meiner Lieblingsbeschäftigungen als No-Go beschrieben wurden. Also mussten irgendwelche Formulierungen her, die meine Freizeitbeschäftigung anders umschreiben. Das war aber eigentlich auch nicht in meinem Sinne. Wieso sollte ich mich verstellen oder mich dafür schämen müssen, dass ich z.B. gerne Computerspiele spiele. Im Endeffekt habe ich mich dafür entschieden, vor Ort zu entscheiden, ob ich frei heraus sage, dass ich gerne Computerspiele spiele oder meine Freizeit gerne mit Freunden und teambildenden Maßnahmen verbringe.

Tag des Bewerbungsgespräches:
Eine Stunde Fahrt mit Bus und Bahn bis zu der Firma. Recht lang, aber machbar. Ich war ca. eine halbe Stunde früher da, weil ich lieber länger warte, als mich abhetzen zu müssen. Dort angekommen fuhr ich erst einmal in den falschen Stock, wurde aber von einer eventuellen zukünftigen Kollegin ins richtige Stockwerk begleitet. Beim Gespräch selber war ich dann natürlich recht nervös. Das passiert mir immer bei Bewerbungsgesprächen. Ich weiß, ich habe keinen Grund dazu, denn das, was ich evtl. nicht kann, lerne ich einfach. Aber ich kann mich in einer solchen Situation manchmal schlecht dagegen wehren.
Punkten konnte ich mit meiner Herkunft. Vor dem Gespräch sah ich ein Auto mit dem Kennzeichen meiner Heimat. Daraufhin betonte ich bei der Vorstellungrunde extra, wo ich geboren wurde. Man wusste sofort Bescheid, was bei dem Kaff (liebevoll gemeint) echt selten ist. Die Sitzordnung finde ich noch erwähnenswert: Vor mir saßen mein eventueller zukünftiger Chef und die Abteilungsleiterin. Neben mir saß meine Ansprechpartnerin für die Zeitarbeitsfirma. Das war sehr angenehm. Man hatte dadurch nicht so das Gefühl, im Kreuzverhör zu sitzen.
Nachdem ich also ein wenig von mir erzählt hatte, war die Abteilungsleiterin an der Reihe, mir zu erklären, was genau meine Aufgaben sein würden. Was mir dabei am meisten gefällt, ist, dass ich dort sowohl im Print als auch im Web tätig sein werde. So kann ich meine Webkenntnisse weiter ausbauen und z.B. WordPress besser kennen lernen, aber auch mit meinem Lieblingsmedium agieren. Me likey.

Es wurden noch weitere Fragen gestellt und beantwortet, und nach ca. 30 Minuten war das Gespräch vorbei. Die drei Fragen, auf die ich mich vorbereitet hatte, wurden nicht gestellt. Nichts Schlimmes – ich kann die Antworten auch für die nächsten Gespräche benutzen. Wir verabschiedeten uns, meine Ansprechpartnerin begleitete mich noch zur Tür und fragte noch einmal, ob ich es mir vorstellen könne, dort zu arbeiten.
Meine Antwort: „Ja, auf jeden Fall.“ Das Aufgabengebiet ist interessant und es wird eine Zielgruppe angesprochen, über die ich mir noch nie so wirklich viele Gedanken gemacht hab. Gemessen an der Internetpräsenz der Firma dachte ich erst, sie sei etwas zugeknöpfter, aber letztlich machte sie auf mich einen sympathischen Eindruck.
Jetzt heißt es „warten“. Am Ende der Woche bekomme ich Bescheid, ob ich zu einem Probearbeitstag eingeladen werde. Drückt mir die Daumen.

Eine Mediengestalterin

Hello World

Meine fast erste Seite…

Nein, ich habe nicht vergessen, den Titel zu ändern. „Hello World“, meine fast erste Homepage ist online. Aber erst ein paar Kleinigkeiten zu mir und was ich so mache.

Mein Name ist – wie man im Logo unschwer erkennen kann – Marina Lehnen. Ich bin Mediengestalterin und freue mich wie ein kleines Kind, dass ich diese Seite hier erstellt habe. Ich bin im Münsterland geboren und wohne im Ruhrgebiet.

Meine Lieblingsbands sind zur Zeit Muse, Shinedown, Paparoach und meine neueste Entdeckung – Nothing More. Allgemein höre ich gerne Rock und Metal, was ich wohl meinem lieben Papi zu verdanken habe. Dank ihm bin ich musiktechnisch mit Queen, Bryan Adams, Phil Collins und Co aufgewachsen.

Neben den klassischen Social-Media-Seiten wie Facebook, Twitter und Instagram halte ich mich aus beruflichen Gründen viel bei xing auf. Allerdings bin ich in allen Social-Media-Bereichen immer eher der Beobachter. Computerspiele: Mein Alltime-Favourite ist wohl Smite – mit einem Team gegen ein anderes Team spielen; am liebsten mit meinem festen Team, mit dem ich mich dann per Discord kurzschließen kann.

Was verschafft mir noch Freude? Serien.
Die meiner Meinung nach besten Serien sind wohl Supernatural und Doctor Who. Ich schaue sie eigentlich immer in Englisch. Das passt zum einen besser zum Bild, das man sieht, und zum anderen trainiere ich so mein Englisch und verstehe mittlerweile fast alles ohne Probleme.

So…  genug von mir, nun zu dieser Seite:

Nach meiner Schulung zur Web- und Mobileentwicklerin habe ich meine erste Seite gebastelt. Mit Bootstrap. Und ganz tollen Pattern. Vor allem mit viel Knallgrün. Kurzum, es war nicht meine beste Entscheidung, aber ich war trotzdem stolz. Immerhin habe ich sie alleine gebaut.

Diese Seite hier habe ich auch „alleine“ gebastelt, habe mir aber WordPress zu Hilfe genommen. Alleine deshalb, weil ich dann an meiner eigenen Homepage üben kann, wenn ich für die Arbeit WordPress brauche. Ich denke, das wird praktisch werden.

Sie wird wohl auf ewig in Bearbeitung bleiben. Entweder probiere ich neue PlugIns aus oder neue Themes (vielleicht kann ich mir irgendwann eins kaufen!) oder die Referenzen werden ausgetauscht. Vielleicht schaffe ich es irgendwann, mein Hintergrundbild zu aktualisieren (Es ist 2015 als Bewerbungsfoto entstanden). Neben dem Übungsfaktor soll die Seite an sich auch als Referenz gelten und zeigen, auf welchem Stand ich zurzeit bin.

Ich bin mir bewusst, dass einiges technisch noch nicht perfekt umgesetzt ist. Das werde ich selbstverständlich nach bestem Wissen und Gewissen anpassen. Ich halte die Seite so aber erst einmal für vorzeigefähig.

Ich wünsche Euch und Ihnen nun viel Spaß beim Stöbern.

Eine Mediengestalterin